Stadtrat 2019 Heike Ahnert Leuben Zschachwitz Loschwitz Laubegast

1980 in Dresden geboren • seit Kindertagen im Dresdner Osten zuhause • verheiratet • zwei Kinder • nach dem Studium in Dresden und Breslau mit der Organisation und den Finanzen von Forschungsprojekten betraut, heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin im Sächsischen Landtag tätig • Bildungspolitische Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion

Meine Herzensanliegen: zeitgemäße Lern- und Betreuungsbedingungen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ausreichende und gute Kinderbetreuung und die Sanierung unserer Schulen führten mich 2010 in die Politik. Bis heute hat sich viel getan. Mit Leidenschaft arbeite ich als stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises “Bildung und Soziales” an unseren Leitlinien einer “Gerechten Stadt” sowie federführend für die CDU-Stadtratsfraktion dafür, das ALLE Kinder beste Lernbedingungen erhalten:

Auf den Anfang kommt es an! – Sanierungsprogramm für Kitas!

Seit 2008 wurden 89 Kitas errichtet, 45 Einrichtungen saniert oder ersetzt. Mit dem Ausbau der Betreuungsplätze konnte Dresden als eine der wenigen Großstädte den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz erfüllen. Damit dies so bleibt, müssen weitere 30 Kita-Gebäude saniert werden. Die Finanzierung der Auslagerungsstandorte konnten wir im Februar 2019 im Stadtrat sichern. Denn Gebäude in denen sich Kleinkinder aufhalten, können nicht im laufenden Betrieb saniert und modernisiert werden. Ich setze mich für die Fortsetzung des Sanierungsprogramms für Kitas ein, um über 1600 Plätze zu erhalten und damit Eltern wohnortnah ein Kitaplatz angeboten werden kann.

Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gilt es aber auch, die Anforderungen an die Qualität frühkindlicher Bildung – von der Ersatzbetreuung bis zur Fortbildung der Fachkräfte – zu erfüllen. 2016 konnte ich die Stadträte von der Idee eines Springerpools überzeugen. Fällt nur ein Erzieher aus, heißt das automatisch eine enorme Belastung – die in der Regel sowohl Erzieher als auch Kinder trifft. Diese zusätzlichen Personalstunden sollen weiterhin allen Dresdner Einrichtungen zugutekommen – anderen Plänen trete ich weiterhin vehement entgegen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir multi-professionelle Unterstützung in den Kitas und Horten brauchen, um je nach Bedarf an den richtigen Stellen helfen zu können – dabei denke ich an erfahrene Logopäden, Psychologen, Sozialpädagogen, Kulturdolmetscher, u. a. Mit der Bildungsstrategie setzen wir dies in besonders belasteten Einrichtungen um. Es muss dabei gelingen, auch die Eltern zu erreichen, die Hilfe brauchen. Das Ziel muss sein, sie frühzeitig in ihrer ureigenen Verantwortung für das Wohlergehen und die Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen – nicht, sie ihnen abzunehmen.

Schulen sanieren und digitalisieren!

Der Rekordhaushalt 2019/2020 lässt die Schulen alt aussehen. Die Investitionen in Schulen sinken von durchschnittlich 55 % (2011-2018) auf 46 % des städtischen Investitionsbudgets. Ich kämpfe mit der CDU-Fraktion dafür, dass Schulen mit hohem Sanierungsbedarf tatsächlich eine Perspektive haben. Mit Änderungen am Haushalt haben wir zum Teil diese Fehlausrichtung korrigiert und beispielsweise die Planungsmittel für die 88. Oberschule bereitstellen können. Auch die 92. Grundschule „An der Aue“ mit Turnhalle und die 64. Oberschule Dresden-Laubegast müssen dringend saniert und modernisiert werden. Ein Sonderbauprogramm zur Sanierung und dem Neubau von mindestens 20 Schulsporthallen verbessert gleichzeitig die Trainingsbedingungen viele Vereinssportler. Ein bestmögliches Lernumfeld schließt auch eine zeitgemäße Ausstattung ein. Ein pädagogisch sinnvoller Einsatz digitaler Anwendungen ist an den meisten Schulen mangels Breitbandanschluss, WLAN-Ausleuchtung und Endgeräten derzeit nicht gegeben. Das hat eine meiner Anfragen offengelegt. Die notwendigen städtischen Investitionen zur Sanierung und Digitalisierung sind bereitzustellen.

Atmender Schulnetzplan statt ideologische Verknappung der Schulplätze

Einen Schulplatz für jedes Kind – das ist nach den Änderungen von LINKEN, Grünen und SPD am Schulnetzplan unseres Bildungsbürgermeisters Hartmut Vorjohann zukünftig nicht mehr sichergestellt. Der Schulnetzplan vom Januar 2018 konnte daher bis heute nicht genehmigt werden.

Ich werde im Stadtrat weiter um Mehrheiten werben, um Schulplätze nach Bedarf statt ideologischer Überzeugung zur Verfügung zu stellen – für kleinere Klassen und wohnortnahe Beschulung. Der Erhalt der Sportgrundschule ist mir dabei ebenso wichtig, wie die Unterstützung der Bauvorhaben der Christlichen Schule Dresden und der Freien Evangelischen Schule.

Mein Ansatz: sachlich & beharrlich, lösungsorientiert & nachhaltig

Mein Anspruch: als kompetente Ansprechpartnerin weiter lokale Themen über den Stadtrat voranbringen

Seit 2014 darf ich meine Heimatstadt als ehrenamtliche Stadträtin mitgestalten. Mein Fokus ist dabei ein familienfreundliches, gerechtes Dresden, welches den Bürgern Partner statt Blockierer ist. Nicht nur als Finanzpolitikerin prüfe ich die langfristigen Konsequenzen vor jeder Entscheidung genau. Trotz hervorragender Einnahmesituation werden nie alle Bedürfnisse gedeckt werden können. Das Geld der Steuerzahler soll ausgewogen und zum Nutzen aller Dresdner investiert werden, statt einiger Weniger. Ich möchte unseren Kindern alle Möglichkeiten in einem lebenswerten und wirtschaftsstarken Dresden wahren.

Ob bei Bildungsthemen oder den Anliegen der Bürger im bisherigen Wahlkreis – in Leuben, Laubegast und Zschachwitz – mache ich mir vor Ort ein Bild. Ich spreche mit allen Beteiligten, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Oft lassen sich Anliegen völlig geräuschlos mit einer Anfrage oder als Vermittler zur Verwaltung klären.

Gerade bei (Städte-)Bauvorhaben braucht es viel Leidenschaft, Beharrlichkeit und vor allem sachliche und gute Argumente, um Vorhaben voranzubringen. Mit Ihrer Unterstützung am 26. Mai werde ich engagiert für Projekte in Leuben und Loschwitz meine Arbeit fortsetzen:

  • Erhalt des Kopfbaus der ehemaligen Operette und öffentliche Nachnutzung
  • Hochwasserschutz mit Augenmaß – Kleingärten im Altelbarm erhalten!
  • Ob mit ÖPNV, Rad, PKW, oder zu Fuß – gute Infrastruktur für alle bis zum Stadtrand! Geh- und Radwege ausbauen, Garagen erhalten!
  • Für Fußball- und Sportvereine sowie für unsere Feste und die Kultur in den Stadtteilen werde ich mich weiter mit ganzer Kraft einsetzen.