Der Stadtbezirk Leuben mit den Stadtteilen Leuben, Laubegast, Klein- und Großzschachwitz, Zschieren, Niedersedlitz, Sporbitz und Meuslitz zeichnet sich durch eine lebendige Mischung verschiedener Stufen der Urbanität aus. Von den eher dörflich geprägten Strukturen in Zschieren und Kleinzschachwitz über das eher kleinstädtische Laubegast und das gewerblich beeinflusste Niedersedlitz bis hin zu den Hochhäusern in Leuben ist diese Mischung Sinnbild für den Stadtbezirk und dessen Menschen. Ganz besonders gestaltet aber die Elbe das Bild unserer Stadtteile: der Nebel über dem breiten grünen Band der Elbwiesen, die spielenden Kinder mit ihren fliegenden Drachen, die Dampfer der Weißen Flotte, das teilweise dichte Gewusel auf dem Elberadweg sowie die Erholung und Entspannung suchenden Spaziergänger.

Unser Team für den Stadtbezirksbeirat Leuben

Tobias Kittlick

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 1

Katrin Hoogestraat

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 2

Carola Klotzsche

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 3

Stefan Rother

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 4

Eberhard Kunte

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 5
Stadtbezirksbeirat Leuben Pia Reinhardt

Pia Reinhardt

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 6

Andreas Rönsch

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 7

Peter Miersch

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 8

Annett Dossmann

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 9
Stadtbezirksbeirat Leuben Philipp Herrmann

Philipp Herrmann

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 10

Dr. Michael Olbrich

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 11

Heike Krüger

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 12

Gudrun Hübl

Stadtbezirksbeirat Leuben
Listenplatz 13

Unsere Ziele für den Stadtbezirk Leuben:

Hochwasserschutz ja, mit Augenmaß!

Der Schutz vor Hochwasser muss sowohl an der Elbe als auch am Altelbarm beschleunigt werden. Eine Schutzmauer am Laubegaster Ufer lehnen wir ab.

Die Nähe zur Elbe ist sowohl zugleich ein Quell für Schönheit und Entspannung als auch für Gefahr. Die Hochwasser 2002, 2006, 2010 und 2013 haben uns in noch nie dagewesener Wiederholungsgeschwindigkeit vor Augen geführt, wie verletzlich unsere Infrastruktur und für viele auch ihr Hab und Gut sind. Deshalb ist und bleibt der Hochwasserschutz eines unserer vordringlichen Anliegen im Stadtbezirk – allerdings ein Hochwasserschutz mit Augenmaß. Wir wollen, dass die erweiterte Grundlagenermittlung für den Schutz vor der Strom-Elbe unverzüglich begonnen wird. Eine Schutzmauer bspw. am Laubegaster Ufer lehnen wir dabei ab. Schutzmaßnahme M30 zum Schutz Laubegasts vor dem Elbwasser aus dem Altelbarm sollte weiter vorangetrieben werden ohne dabei andere Möglichkeiten, wie die Komplettabriegelung des alten Elbarms, aus den Augen zu verlieren. Um den Schutz vor Hochwassern des Lockwitzbaches schnell zu verbessern, werden wir uns für eine Erweiterung des Durchflusses an der Bosewitzer Straße einsetzen. Langfristig wird sich Gefährdung nachhaltig nur durch die Erreichung eines Rückhaltebeckens im Oberlauf des Baches – also außerhalb des Dresdener Stadtgebiets – reduzieren lassen. Auch hier werden wir uns weiter stark machen.

Evakuierungswege sichern!

Wichtig ist für uns die Höherlegung der Salzburger Straße in Höhe der Kiesseen, um die Evakuierungsmöglichkeit des Stadtteils Laubegast so lange wie möglich sicherstellen zu können. Für Zschachwitz ist der Zugang bei Hochwasser über die Bahnhofstraße zu sichern.

Kleingärten im alten Elbarm erhalten!

Kleingärten, von denen bei Hochwasser keine Gefahr ausgeht, sollen erhalten bleiben. Wenn Parzellen zurückgebaut werden müssen, dann soll dies erst erfolgen, wenn Ersatzflächen erschlossen sind – und zwar wohnortnah.

Augenmaß und besonnenes Vorgehen gilt es auch im Umgang mit den Kleingartenanlagen im alten Elbarm zu wahren. Es ist richtig, dass diejenigen Parzellen oder Anlagen, von denen eine Gefährdung für andere ausgeht, beräumt wurden oder noch beräumt werden. Dies gilt allerdings nicht für die, von denen eine solche Gefahr eben nicht ausgeht – und das sind die allermeisten! Das Hochwasser 2013 kann dabei durchaus als Referenz angesehen werden. Das Wasser stieg langsam und fiel langsam. Schäden wurden nahezu ausschließlich durch die Durchfeuchtung und den Schlamm angerichtet – nicht durch Strömungen.

Bei aller Berechtigung für die Anliegen des Hochwasserschutzes muss man immer wieder dessen Verhältnismäßigkeit hinterfragen. Was spricht denn dagegen, den Gärtnern ihre Parzellen zu lassen, selbst wenn das bedeutet, dass ihre Beete und Lauben aller 10, 20 oder 30 Jahre einmal unter Wasser stehen? Solange keine Gefahr für andere von den Kleingärten ausgeht und die Gärtner mit dem Risiko leben können, sollten nach unserer Ansicht diese Anlagen genauso erhalten werden, wie sie sind. Ein Rückbau von Kleingartenanlagen soll prinzipiell erst dann erfolgen, wenn Ersatzflächen für diese Anlagen erschlossen sind – und zwar wohnortnah.
Die Neuregelung hochwassergefährdeter Kleingärten haben wir im Stadtrat auf den Weg gebracht.

Die Neuregelung hochwassergefährdeter Kleingärten haben wir mit unserem CDU-Antrag bereits auf den Weg gebracht. Erreicht haben wir:

  • Verlängerung der Entschädigung bis einschließlich 2025;
  • Gleichstellung der Kleingärtner mit wasserrechtlicher Genehmigung ;
  • Beteiligungsprozess zur Neuregelung des Umgangs mit den Gärten im Überschwemmungsgebiet und
  • anschließend erneute Beschlussfassung des Stadtrates.

Hochwasserschutz und Gartenland – Wir bleiben dran! Hier geht´s zu weiteren Informationen und dem Antrag:

Gute Lern- und Betreuungsbedingungen – Investitionen in Schulen und Kitas werden wir wieder stärken.

Die Sanierung der 92. Grundschule inklusive Sporthalle und der 64. Oberschule haben für uns höchste Priorität.

Die Bedarfsdeckung bei Kindertagesstätten im Stadtbezirk Leuben ist gut. Wir werden uns darauf konzentrieren, dass dies so bleibt und die Einrichtungen immer in einem guten und einladenden Zustand sind. Man muss das Rad nicht immer neu erfinden und man muss nicht zwingend immer jede neue Idee euphorisch willkommen heißen. Man kann seine Kraft auch darauf konzentrieren, Gutes zu bewahren. Das wollen wir tun!

Staatsoperette a. D. – für ein gutes Miteinander

Konzeptausschreibung erfolgreich auf den Weg gebracht – Eine Konzentration von Sozialwohnungen konnten wir abwenden – Kopfbau gesichert – Entwicklung von Wacker Leuben sichern

Katrin Hoogestraat und Tobias Kittlick - haben 1000 Unterschriften für Ihre erfolgreiche Petition zum Erhalt des Kopfbaus der Operette gesammelt

Wichtig ist uns, dass für die ehemalige Staatsoperette eine gute und stadtteilfördernde Nachnutzung gefunden wird. Das heißt konkret, wir wollen den Kopfbau der alten Operette erhalten und es soll zumindest teilweise eine öffentliche Nutzung sichergestellt werden. Für den Erhalt des stadtteilprägenden Baus konnten Katrin Hoogestraat und Tobias Kittlick über 1000 Unterschriften für Ihre erfolgreiche Petition sammeln – ein wichtiges Signal an die Stadt. Der kleine Platz und die umgebende Bebauung haben das Potenzial, sich zu einem lebendigen Ortsteilzentrum zu entwickeln. Dieses Potential wollen wir erschließen.

Im rückwärtigen Bereich sind für uns Wohnbebauung, Senioreneinrichtungen oder auch etwas ganz anderes vorstellbar – allerdings keine Konzentration von Sozialwohnungen. Eine gute Mischung aller Sozial- und Einkommensschichten ist die beste Voraussetzung für eine positive Entwicklung des Stadtteils.

Um das beste Ergebnis für das Gelände der ehemaligen Operette zu finden und die Anwohner an diesem Findungsprozess zu beteiligen, haben wir eine Konzeptausschreibung auf den Weg gebracht, die es möglich macht, die Grundstücke an denjenigen zu vergeben, der das beste Konzept für die Grundstücke und die Einbindung in die Umgebung mitbringt. Dabei sind auch die ansässigen Sportvereine zu berücksichtigen.

Verkehr – von der „Ostmagistrale“ bis zum Radverkehr

Eine große Herausforderung steht in den nächsten Jahren mit der Sanierung der sogenannten „Ostmagistrale“, dem Verkehrszug Österreicher / Wehlerner Straße bevor – und das nicht nur für die Laubegaster. Die Sperrung der Meußlitzer Straße hat gezeigt, dass die Kreuzung Leubener / Pirnaer Landstraße nicht in der Lage ist, den gesamten Verkehr aus unseren Stadtteilen und dem Umland Richtung Innenstadt abzuwickeln – noch dazu, wenn die Straßenbahnlinien 4 und 6 durch Busse ersetzt werden müssen. An einer Interimsstraße, wie sie jetzt zwischen Laubegast und Tolkewitz durch den alten Elbarm geplant ist, wird daher kein Weg vorbeiführen. Wir haben Verständnis, dass die Tolkewitzer Anwohner davon alles andere als begeistert sind, bitten hier aber um ihre Solidarität. Auch dieses Bauprojekt wird einmal zu Ende sein.

In diesem Zusammenhang ist es uns wichtig, dass die anstehende und notwendige Sanierung der Berthold-Haupt-Straße nicht zeitgleich mit der Sanierung der Österreicher Straße erfolgt. Hier werden wir die Ämter der Stadtverwaltung noch einmal deutlich darauf hinweisen.

Um eine bessere Anbindung des Radverkehrs an die Innenstadt zu erreichen, werden wir uns dafür einsetzen, dass entlang der Straße des 17. Juni über die Breitscheidstraße ein Anschluss an den Radweg Winterbergstraße geschaffen wird.

Sport und Spiel

Im Stadtbezirk Leuben gibt es ein Defizit an Spielflächen für alle Altersgruppen. Insbesondere Spielplätze auch für größere Kinder und Jugendliche sind rar gesät. Dem wollen wir entgegen wirken, in dem wir das Projekt „Grünes Band“, das eine Erschließung des Altelbarms für Wanderer und Erholungssuchende plant, auch in Richtung Sport- und Spielangebote erweitern. Die geplante Bürgerbeteiligung bietet gute Chancen, dass hier alle Interessen berücksichtigt werden können.

Wir setzen uns dafür ein, dass der große Kiessee zu einem offiziellen Badesee wird. Die möglichen Konflikte mit dem Umweltschutz und der Wasserskianlage sind lösbar. Hier bedarf es eines gemeinsamen Willens, klarer Ansagen an die Stadtverwaltung und eines gewissen Maßes an Hartnäckigkeit, um dieses Ziel endlich zu erreichen. Dafür stehen wir.

Im Stadtbezirk Leuben ist eine große Vielfalt von Sportvereinen beheimatet. Neben den großen, wie dem Blau-Weiß Zschachwitz, dem FV Laubegast, Wacker Leuben oder den Ruder- und Kanuvereinen prägen auch unzählige kleine Vereine das sportliche Bild unserer Stadtteile und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Freizeitgestaltung und die Gesundheit der Einwohner. Unser Ziel ist, diese Vielfalt zu erhalten, dort wo es nötig und möglich ist, zu unterstützen und den Vereinen möglichst nicht noch bürokratische Steine in den Weg zu legen.

Garagen

Wir setzen uns für den Erhalt unserer Garagengemeinschaften im Stadtbezirk ein. Natürlich ist uns bewusst, dass der stetige Zuzug in unsere Stadt auch einen stetigen Neubau von Wohnraum erfordert. Eine Konsequenz davon ist, dass Flächen mit Wohnungen bebaut werden, die vorher anders genutzt wurden – so z. B. als Garagenstandorte. Man nennt diesen Prozess Verdichtung.

Dafür haben wir prinzipiell Verständnis, allerdings muss dieser Prozess fair erfolgen. Eine einseitige Belastung der Garagenbesitzer lehnen wir ab. Kein Verständnis haben wir allerdings, wenn Garagenkomplexe zu Renaturierungszwecken abgerissen werden sollen, wie beispielsweise bei den großen Gemeinschaften an der Salzburger Straße geplant. Garagen sind für ihre Besitzer ein Teil ihrer Lebensqualität. Das erkennen wir an. Umweltschutz ist uns sehr wichtig. ABER: Wir leben in einer Großstadt. Wir müssen im Stadtgebiet nicht zwingend immer mehr Waldflächen schaffen. Dafür ist außerhalb Dresdens mit dem immer dünner werdenden ländlichen Raum Platz genug. In hochverdichteten Räumen wie Großstädten muss der Mensch im Mittelpunkt stehen.

Stadtteilkultur fördern

Die Lebenslust der Einwohner unseres Stadtbezirks zeigt sich auch an einer Vielzahl von Festen und Feiern. Während die Zschachwitzer Dorfmeile und das Laubegaster Inselfest sicher jedem bekannt sind, finden Garten- und Feuerwehrfeste eher in kleinerem Rahmen statt. Dennoch machen auch sie einen wichtigen Teil der Lebensqualität vor Ort aus. Wir werden uns dafür einsetzen, diese Feste zu erhalten und zu fördern.